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Ursprung und Brauchtum zum Valentinstag

Der Valentinstag beruft sich auf einen heiligen Valentin, dessen Gedenken am 14. Februar begangen wird.
Vor der Kalenderreform1972 wurde am 14. Februar eines heiligen Valentin gedacht, der einmal als römischer Priester, ein anderes Mal als Bischof von Terni bezeichnet wurde.
Überliefert - aber historisch nicht eindeutig belegt - soll dieser heimlich Trauungen vorgenommen, Kranke geheilt und sich liebende Pärchen zusammen geführt haben. Als Zeichen der Liebe und Zusammengehörigkeit bekamen die Vermählten einen Blumenstrauß aus dem Garten des späteren Märtyrers Valentin.

Ebenso weit verbreitet ist das Fest für die römische Göttin Juno, Schützerin von Ehe und Familie. Angeblich sorgte Sie als Ratgeberin der Frauen durch ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl. Ihr zu Ehren wurden am 14. Februar Blumenopfer erbracht, später entsprechend den Frauen Blumen geschenkt.

Für viele ist der Herzog von Orleans der Begründer des "Valentinsbrauchs". 1415 im Londoner Tower gefangen, soll er seiner Gattin immer wieder Liebesbekundungen geschickt haben. Der Schriftsteller Samuel Pepys und seine Frau sollen der Überlieferung nach das Schicken von Blumen in Verbindung mit Grußkarten am Valentinstag eingeführt haben. Am 14.02.1667 schrieb Samuel einen Liebesbrief auf hellblauen Papier mit goldenen Initialien, worauf sie ihm umgehend einen Blumenstrauss schickte. Dieses wurde von da an in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.